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  • Andreas C. Habicht

Die Zukunft des Geldes oder das Geld der Zukunft.




Stellen wir diese Frage der älteren Generation, schüttelt sie nur verneinend den Kopf und hält uns ein Zitat aus längst vergangener Zeit, mit dem wir alle groß geworden sind, entgegen: „Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert!“

Junge Menschen hingegen schütteln bei diesem Zitat irritiert den Kopf und verweisen auf das praktische und problemlose bargeldlose Bezahlen in Form von Plastikkarten neuerdings auch per Smartphones.


Lässt der Fortschritt sich aufhalten? Wollen wir den Fortschritt aufhalten?

Werden Überfälle und Einbrüche, Steuerhinterziehung, Schwarzarbeit und organisierte Kriminalität nicht erschwert oder gar unsinnig, wenn es kein Bargeld mehr gibt?

Und seien wir einmal ganz ehrlich, eigentlich brauchen wir heute auch kein Reisebüro, keinen Immobilienmakler, keinen Versicherungsagenten und schon gar keine Bankfiliale mehr! Alle diese Dinge erledigen wir heute per Computer zu Hause oder mit dem Smartphone unterwegs. Wer heute den günstigsten Kredit, eine geeignete Versicherung oder eine Flugreise sucht, benötigt keine andere Person die ihm dabei hilft.


Doch würde die Abschaffung des Bargeldes unser Wirtschaftssystem nicht durcheinanderbringen? Ökonomen und andere Kritiker befürchten schwache Zentralbanken (hätten ohne Bargeld ein echtes „Geldproblem“), die totale Überwachung und steigende Inflation. Außerdem müsste das Bargeld weltweit abgeschafft werden, sonst gäbe es ein Chaos aus Edelmetallen, Auslandswährungen und Naturalien!

Die Einführung des Geldes war ein Meilenstein in der Geschichte der Menschheit und das Geld wird wohl in naher Zukunft nicht von der kompletten Abschaffung bedroht sein, dennoch verliert es in der modernen und technologisierten Gesellschaft nach und nach den Nimbus des Selbstverständlichen und Einmaligen!


Niemand wird die Entwicklung weg von den Münzen und Scheinen hin in die Welt der Bits und Coins aufhalten können. Wir erleben eine permanente Weiterentwicklung zu Kredit- und Debitkarten über Onlinebanking bis hin zu Smartphone fähigen Bezahlvarianten. Wer will da den Schritt zum Bezahlen mit digitalem Gold wie etwa Bitcion, der Mutter aller Kryptos, verhindern?

Es gibt genug Menschen, die die Vorteile einer solchen Bezahlform zu schätzen wissen! Niemand geht heutzutage noch mit einem Sack voller Geld aus dem Haus! Die meisten Menschen haben sich bereits an das bargeldlose Bezahlen in Form von Kreditkarten oder Paypal gewöhnt. Hier haben wir die Digitalisierung des Zahlungsverkehrs bereits akzeptiert und befinden es als einfach, sicher und bequem. Klar zahlen wir beim Bäcker, im Zeitungsladen oder auch beim Frisör gerne noch mit Bargeld, reichen ein Trinkgeld in Form von Münzen über die Theke. Doch Corona hat uns auch hier gezeigt, dass es anders geht. Heute gibt es genug Geschäfte, die gar kein Geld mehr von ihren Kunden entgegen nehmen möchten! Was also in Krisenzeiten funktioniert, sollte doch auch in Normalzeit akzeptiert werden! Was sagt ein bekannter deutscher Krisenmanger immer: “Kein Wandel ohne Krise“.


Allerdings muss sich die Wirtschaft hier noch weiter anpassen, denn flächendeckend ist bezahlen in Deutschland ohne Scheine und Münzen noch nicht möglich. Hier gibt es andere Vorreiter wie etwa China oder Schweden, die bereits viel weiter sind und wo alle Kleinbeträge digital bezahlt werden. Doch wir können uns glücklich schätzen, auch in Deutschland verzeichnen wir eine steigende Bereitschaft dazu.


Zudem steigt auch die weltweite Tendenz in Kryptowährungen (digitale Zahlungsmittel) zu investieren.

Die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Zahlungsmittel wollen wir hier nicht im Detail erwähnen. Da die Kryptowährungen noch in ihren Anfängen stecken, wird es noch viele Anpassungen und Veränderungen geben, dennoch lässt sich schon jetzt sagen, dass die Vorteile überwiegen. Denn Kryptowährungen basieren auf einer Blockchain, eine Art dezentraler Datenbank, sind unabhängig, neutral, verteilt und sicher und ermöglichen den Zugang für Jedermann, da weltweit mehr Menschen Zugang zum Internet als zu einem Bankkonto haben. Sie unterliegen keiner Inflation, da sie nicht durch das Drucken neuer Scheine unbegrenzt vermehrt werden können. Die Geldmenge bei Kryptowährungen ist in der Regel begrenzt. Zudem kann der Nutzer selbständig Minen (Schürfen) und ist von keiner Bank abhängig, er wird dadurch quasi zu seiner eigenen Bank und benötigt somit keinen Mittelsmann mehr. Transfers werden in Sekundenschnelle vollzogen und sind gegen eine geringe Gebühr innerhalb der ganzen Welt zu jeder Zeit an 365 Tagen im Jahr möglich. Da digitale Währungen nicht wie im Bankensystem über Kontonummern, sondern über Krypotografien (verschlüsselte Botschaften) verschoben werden, sind sie nicht so einfach zu verändern und somit sicherer. Die Zinsen und Erträge bei einer Anlage in Kryptos sind in der Regel weit aus höher als bei klassischen Geldanlagen im Tages- oder Festgeldkonto.

Das digitale Geld lässt sich nicht mehr wegdenken und wird einen festen Bestandteil im Zahlungsverkehr einnehmen. Es wahrt unsere Anonymität, macht uns unabhängig von Banken, Währungsschwankungen, politischen Maßnahmen, Deflation und Inflation. Darüber hinaus eröffnet es Möglichkeiten für neue Geschäftsmodelle auf Basis der Blockchaintechnologie - der nächsten Internetrevolution.


Und was kaum jemand weiß: Investitionen in das digitale Geld können sehr vielversprechend sein und Kryptowährungen lassen sich genauso wie das alte Geld und das alte Gold in einem unserer Schließfächer sicher aufbewahren.


Kryptowährungen sind das zukünftige Geld im Internetzeitalter!


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