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DIE RENTE IM SCHLIESSFACH

Wertpapiere, Goldmünzen, Diamanten, Armbanduhren oder Kryptowährungen als zusätzliche Altersversorgung.


Wir bei STAHLRAUM haben in der Zwischenzeit mit vielen Menschen gesprochen, die planen, uns ihre Wertgegenstände anzuvertrauen. Am bewegendsten sind die Gespräche mit älteren Menschen, für die eine sichere Verwahrung eines Großteils ihrer „Rente“ existentiell ist. Diese Gespräche haben mich auf die Idee gebracht, einmal zusammen zu tragen, was uns vor allem ältere Kunden berichtet haben.


Für viele von ihnen besteht ein Teil der Altersvorsorge darin, von ihrem Erspartem, später finanziell abgesichert, leben zu können. Neben den Menschen, die zusätzlich zu der klassischen Rente, über eine eigen genutzte Immobilie und ein Bankguthaben verfügen, gibt es aber auch Menschen, die sich Edelmetalle, Diamanten, Schmuck, wertvolle Uhren, Briefmarken, Bargeld, Kryptowährungen oder sogar Pokémonkarten ins Schliessfach legen.


Wer vorgesorgt hat, gehört zu einer sehr privilegierten Gruppe. Wem es große Anstrengungen abverlangte, sich diesen Rückhalt zu verschaffen, ist bemüht, einen sicheren Ort dafür zu finden. Viele Interessenten haben berücksichtigt, dass Renten seit 2005 versteuert werden müssen. Jahr für Jahr steigt der Prozentsatz des steuerpflichtigen Teils der Rente für die jeweiligen Neurentner um zwei Prozentpunkte. Bei einem Rentenbeginn im Jahr 2020 sind es somit bereits 80 Prozent!

Ab 2040 müssen Renten grundsätzlich voll versteuert werden. Für alle, die bis 2039 erstmals Rente bekommen, errechnet das Finanzamt einen „Rentenfreibetrag“. Das ist der Teil der Rente, der nicht versteuert werden muss. Der Rentenfreibetrag ist ein fester Eurobetrag und bleibt auch in den Folgejahren unverändert. Das gilt auch dann, wenn Ihre Rente durch Rentenerhöhung weiter steigt. Künftige Rentenanpassungen erhöhen somit das individuelle steuerpflichtige Renteneinkommen und sind in voller Höhe steuerpflichtig. Die Schlussfolgerung ist: Möglichst auch vom Ersparten zu leben, um das steuerpflichtige Einkommen oder Erträge aus Finanzanlagen gering zu halten.


Was liegt im Schliessfach? Welche Meinung haben unsere Kunden dazu? Worauf sollten Sie achten:

  1. Das Erbe mit Wertpapieren im Tresor

  2. Goldmünzen als Kapitalanlage

  3. Diamanten als Kapitalanlage

  4. Armbanduhren als Wertanlage

  5. Kryptowährungen als Rente


Das Erbe im Schließfach

Es kommt immer noch und immer wieder vor: Die Erben öffnen das Schließfach des Erblassers und finden dort Wertpapiere (Aktien, Renten, Fonds) als sogenannte „effektive Stücke“. Die sog. Tafelgeschäfte sind ein Relikt aus einer Zeit, in der es noch möglich gewesen ist, am Fälligkeitstag seinen Zins- oder Dividendencoupon bei der Bank persönlich einzulösen.


Sofern Hintergrund dieser Maßnahme das Sparen von Steuern gewesen ist, so hat sich dies seit Einführung der Abgeltungssteuer erledigt, da auch bei der Einlösung von Tafelpapieren die Steuer automatisch abgezogen wurde.


Es hat sich aber noch etwas geändert. Sofern es sich um deutsche Stücke handelt, vorzugsweise waren es Anteile an Investmentfonds, so sind diese seit dem Ende des Jahres 2016 für kraftlos erklärt worden und sollten in ein Depot eingeliefert werden. Gehen Sie mit den „effektiven Stücken“ zu Ihrer Hausbank und liefern diese dort ein. Die Stücke werden dann abzüglich einer Bearbeitungsgebühr zum aktuellen Tagespreis Ihrem Depot gutgeschrieben und ggf. erhalten Sie noch offene Ausschüttungen. Erst dann ist auch eine Veräußerung der Papiere möglich. Handelt es sich um Papiere luxemburgischer Emittenten (Aktien, Fonds, Anleihen), so haben diese Kraft Gesetzes mit Wirkung vom 18.02.2016 nicht nur ihre Handelbarkeit verloren, sondern sie sind auch für kraftlos erklärt worden.


Das bedeutet, dass der Gegenwert der Wertpapieren zum o. g. Stichtag einem Konto der Caisse de Consignation gutgeschrieben wurde. Sie haben damit nicht mehr an Wertsteigerungen partizipiert und erhalten keine Ausschüttungen. Wenn Sie an dieses Geld kommen wollen, müssen Sie eine gültige Inhaberschaft nachweisen, z.B. einen lückenlosen Erbnachweis. Wird dieser Nachweis nicht erbracht, kann dies zur Wertlosigkeit der Papiere führen.


Goldmünzen als Kapitalanlage

Goldmünzen sind bei Anlegern und Sammlern beliebt, reine Bullionmünzen (Münzen mit einem vergleichsweise hohen Edelmetall-Anteil) bieten sich jedoch besser als Kapitalanlage an, da deren Wert sich entsprechend dem Goldkurs entwickelt. Anleger, die in Goldmünzen als Anlagemünzen investieren, müssen zudem keine Abgeltungssteuer zahlen, sobald diese länger als 1 Jahr im Portfolio gehalten werden. Ab diesem Zeitpunkt ist der Wertzuwachs der Anlagemünzen steuerfrei.


Bei reinen Sammlermünzen spielt der Sammlerwert eine größere Rolle, daher ist für die Bewertung von Sammler-Goldmünzen nicht der aktuelle Goldkurs maßgeblich. Anleger, die in Sammlermünzen investieren, sollten bedenken, dass im Falle von dringendem Liquiditätsbedarf nicht unbedingt ein Sammler zur Verfügung steht, der ausgerechnet die zum Verkauf angebotene Sammlermünze sucht und bereit ist, den Sammlerwert für die Goldmünzen zu bezahlen.


Zu den beliebtesten Goldmünzen gehören unter anderem der Krügerrand, Gold Eagle, Wiener Philharmoniker, Maple Leaf, Australien Känguru bzw. Australien Nugget sowie die Lunar Serie I und II. Bei der Entscheidung, welche Goldmünze sich für die Kapitalanlage eignet, kann beispielsweise ein Preisvergleich der Anlagemünzen hilfreich sein. Zwar spielt für die als Bullionmünzen kategorisierten Goldmünzen in erster Linie der aktuelle Goldkurs bei der Preisbestimmung eine wichtige Rolle, doch die Herstellungskosten fließen ebenfalls in den Preis für eine Goldmünze mit ein. Goldmünzen mit aufwändigen Prägungen sind daher in der Regel etwas teurer als Münzen mit weniger aufwändigen Prägungen.


Das Gewicht der jeweiligen Goldmünzen beeinflusst den Preis natürlich ebenso, da sich der Preis am Goldkurs orientiert. Je größer die Goldmünzen sind, umso näher liegt der Preis am aktuellen Goldpreis. Gleichzeitig kann es auch sinnvoll sein, in mehrere kleine Stückelungen von Goldmünzen zu investieren, vor allem wenn die Möglichkeit eines kurzfristigen Liquiditätsbedarfs besteht. In diesem Fall müsste dann nur eine kleine Anzahl der Anlagemünzen verkauft werden und nicht gleich eine einzige Goldmünze mit größerem Gewicht.


Diamanten als Geldanlage

Diamanten als Geldanlage können sich durchaus lohnen. Finanzkrisen, die Eurokrise, Banken- und Staatspleiten sowie zunehmende Inflationsraten sind nur einige Faktoren, die Sachwerte wie Edelmetalle oder Diamanten als Geldanlagen für Anleger interessant werden lassen. Anleger, die sich für Diamanten als Geldanlage entscheiden, sollten auf jeden Fall auf das Zertifikat achten, denn dieses spielt häufig eine wichtige Rolle im Hinblick auf die Wertentwicklung der Diamanten im Portfolio.


Anleger, die sich für Diamanten als Kapitalanlage entscheiden, sollten auf jeden Fall darauf achten, dass die Anlagediamanten über ein Zertifikat verfügen, das von einem renommierten Institut ausgestellt wurde. Ideal sind Zertifikate mit weltweiter Akzeptanz, aus denen Informationen über die „4 C“, die Höhe, den Durchmesser und die Proportionen des jeweiligen Anlagediamanten ersichtlich sind.


Anlagediamanten zeichnen sich nicht nur durch ihre optische Schönheit und Faszination aus, sondern auch durch ihre attraktiven Wertentwicklungschancen. Zwischen 1982 und Anfang 2009 konnte sich der durchschnittliche Preis von Diamanten verdreifachen. Zwischen 1992 und 2008 verzeichnete der Diamanten-Preis dabei einen stärkeren Zuwachs als der Goldpreis. Während der Finanzkrise war jedoch auch der Diamanten-Markt betroffen, so dass die Diamantenpreise teilweise um 30 Prozent und mehr gegenüber dem Höchststand zurück gingen.


TIPS FÜR DEN ANLEGER

  1. Anleger sollten Diamanten nur von Händlern und Juwelieren erwerben, die bereits seit vielen Jahren am Markt präsent und entsprechend seriös sind. Hier kann bereits eine Internet-Recherche aufschlussreiche Informationen liefern.

  2. Vorsicht ist vor zahlreichen schwarzen Schafen am Markt geboten, bei denen den Anlegern telefonisch Diamanten verkauft werden, bei denen es sich um synthetische Steine handelt.

  3. Beim Kauf von Diamanten als Geldanlage sollten die Anleger nicht das erstbeste Angebot annehmen. Besser sind Preisvergleiche, da oft deutlich überzogene Preise kassiert werden.

  4. Anleger sollten bedenken, dass für Diamanten keine verbindliche Preisaufstellung besteht, wie dies beispielsweise beim Gold-Fixing der Fall ist.

  5. Der Kauf von Diamanten als Geldanlage unterliegt in Deutschland der Mehrwertsteuerpflicht, die mit 19 % zu Buche schlägt. Dies stellt einen entsprechenden Nachteil gegenüber der Kapitalanlage in Gold dar, die mehrwertsteuerfrei ist.

  6. Wer Diamanten in der Schweiz kauft, muss nur 7 Prozent Mehrwertsteuer entrichten und in Hongkong und Dubai wird keine Mehrwertsteuer auf Diamanten verlangt. Die Diamanten als Geldanlage müssen jedoch mit 19 % Mehrwertsteuer (sogenannte Einfuhrumsatzsteuer) versteuert werden, sobald diese nach Deutschland eingeführt werden.

Armbanduhren als Wertanlage

Jedes Jahr werden in der ganzen Welt Milliardenbeträge mit Luxusuhren umgesetzt. Dabei haben immer mehr Käufer auch eine eigene Rendite im Sinn - mit einer Uhr als Wertanlage. In den letzten Jahren hat sich das Interesse und Bewusstsein für hochwertige Produkte intensiviert und dazu geführt, dass exklusive und limitierte Uhren einen Wertzuwachs erhalten. Es kann sich also lohnen eine Uhr als Wertanlage zu kaufen. Unter den vielen Luxusuhren das Modell mit dem größten Wertsteigerungspotenzial zu finden, ist jedoch nicht leicht und erfordert fundiertes Fachwissen.


Viele Experten haben unterschiedliche Meinungen und eine „Formel“, um zu erahnen, welche Uhr sich als Wertanlage lohnt. Eine Garantie für den finanziellen Erfolg gibt es nicht. Ein Großteil der heute sehr begehrten Sammlerstücke sind alte Vintage-Modelle, diese werden hauptsächlich auf Auktionen gehandelt.

Die Uhren waren zu ihrer Herstellungszeit weitaus weniger bekannt und meist nur einem kleinen Personenkreis zugänglich, da der Vertrieb nicht in weite Teile der Welt hinausging. Viele der heute sehr begehrten Modelle waren zu ihrer Zeit wenig oder weniger populär. Ein Beispiel für eine sehr bekannte Sammleruhr ist ein Edelstahlmodell der Rolex Daytona, deren Wert von ca. 625 Euro in den 70er Jahren bis heute auf mehr als 25.000 Euro gestiegen ist. Der Veräusserungsgewinn wäre nicht steuerpflichtig für denjenigen, der den Handel nicht gewerbsmäßig betreibt - eine schöne Möglichkeit die Altersrente aufzubessern!

Besonders historische Uhren, beispielsweise aus den sechziger oder siebziger Jahren von Schweizer Herstellern, sind begehrte Sammlerobjekte und versprechen damit eine höhere Wertsteigerung. Sie eignen sich also besonders gut als Wertanlage. Manche Experten sind der Meinung, dass kleinere Manufakturen meist eine höhere Rendite bringen. Da sie nur geringe Stückzahlen produzieren, liegt eine strenge Limitation vor, die den Wertanstieg wahrscheinlicher macht. Der Wertwachstum einer geeigneten Uhr als Wertanlage ist relativ sicher, meist geht dies aber nicht schnell vonstatten. Aus diesem Grund ist eine Geldanlage in Sammleruhren nur für langfristig denkende Uhrenliebhaber gedacht.


TIPS FÜR DEN ANLEGER

  1. Manufaktur: Die Marke ist von sehr großem Interesse. Die Reputation und Exklusivität des Herstellers ist bei einer Uhr als Wertanlage ein bedeutendes Kriterium. Manche Experten behaupten, dass gerade Uhren aus der Schweiz mehr Prestige besitzen als in Deutschland geschaffene Zeitmesser. Hersteller mit großer Expertise garantieren Investitionsgewinne und gerade die Langfristigkeit dieser Kapitalanlage ist hierbei besonders entscheidend.

  2. Limitation & Auflage: Je geringer die Auflage und je größer die Nachfrage, umso interessanter wird das Modell als Investment. Limitierungen sind ein ausschlaggebender Faktor, da sie eine explizite Stückzahlbegrenzung haben und die Exklusivität der Uhr als Wertanlage unterstreichen. Des Weiteren sind limitierte Auflagen meist komplizierter und weisen weitere handwerkliche Attribute und Details auf, die zu einer Wertsteigerung führen können.

  3. Das Innere: Das Uhrwerk ist ein wichtiger Indikator. Dabei gilt: je hochwertiger, desto besser. Hochwertige Materialien sind vorteilhaft, ebenso die Machart des Werkes. Feine Manufakturuhren, die es selbst zu einer gewissen Bekanntheit gebracht haben, sind besonders hochwertig. Meist sind dies rein mechanische Uhrwerke.

  4. Besondere Features: Von Bedeutung sind auch Komplikationen und spezielle Mechanismen. Exklusive Funktionen wie ein ewiger Kalender oder eine Mondphasenanzeige unterstreichen die Wertigkeit der Uhr als Wertanlage. Verfügt sie über Handwerkskunst, ist dies ein weiterer Vorteil. Das gilt ebenso für eingearbeitete Dekorationen und Details wie Gravuren, Emaillearbeiten oder weitere Goldschmiedearbeiten.

  5. Gebrauchsspuren: Der Zustand des Zeitmessers sollte so gut wie möglich sein und ist ausschlaggebend für den Wiederverkaufswert. Dabei ist zu beachten, dass das Spektrum einer gut erhaltenen und einer exzellenten Uhr breit gestreut ist. Es macht aus diesem Grunde Sinn, den Zustand der Uhr von einem Experten beurteilen zu lassen. Daneben ist es ratsam, das wertvolle Stück von Zeit zu Zeit aus dem Tresor zu nehmen und einer Kontrolle unterziehen zu lassen. Dies sollte allerdings nur vom Hersteller selbst oder zertifizierten Vertragswerkstätten vollzogen werden, da im Schadensfall woanders sonst keine Einzelteile geliefert werden.

  6. Papiere: Sie sollten in jedem Falle auf die Vollständigkeit der Papiere Ihrer ausgewählten Uhr als Wertanlage achten. Herstellerzertifikat, Originalbox inklusive Zubehör, vom offiziellen Konzessionär gestempelte Garantieerklärung. Bis zu 50% Wertverfall können die Folge sein, wenn etwas fehlt. Seien Sie zudem vorsichtig, wenn Sie Uhren im Internet bei sog. Graumarkt-Händlern kaufen. Diese sind keine offiziellen Partner der Uhrenmarken und bieten die Uhren daher oft nur mit Papieren an, die von unbekannten Juwelieren aus dem asiatischen Raum gestempelt worden.

  7. Richtige Auswahl: Achten Sie auf zu geringe Investitionskosten, denn Rabatte können auch nach hinten losgehen: Je höher der Rabatt gegenüber der Preisempfehlung ist, desto wahrscheinlicher ist das Risiko, in einen Ladenhüter investiert zu haben.

  8. Recherche: Es macht Sinn, die aktuellen Preislisten zu vergleichen, um ein gutes Gespür für die aktuelle Lage zu erhalten. Sich Fachwissen anzueignen lohnt sich auf jeden Fall, vor allem wenn Sie neben handwerklichen oder technischen Kenntnissen auch von einem Wissen über die Tradition und Geschichte des Unternehmens profitieren.

  9. Wiederverkauf: Beachten sollten Sie bei einem Wiederverkauf auch, dass oft eine Gewinnmarge des Händlers von bis zu 5% fällig wird.

  10. Material: Achten Sie auf die Verwendung edler Metalle und Materialien. Je hochwertiger das verarbeitete Material der Uhr als Wertanlage ist, desto wertvoller der Zeitmesser. Bedenken Sie jedoch, dass Gold oder Platin alleine eine Uhr nicht zum Sammlerobjekt werden lässt. Setzen Sie nur auf diese Eigenschaften, laufen Sie Gefahr, am Ende nur den Edelmetall-Preis für Ihr Stück zu erhalten.


Kryptowährungen als Rente


In regelmäßigen Abständen tauchen am Finanzmarkt immer mehr neue Produkte und Ideen auf. Zwar gibt es die sogenannten Cryptocoins mittlerweile seit fast zehn Jahren, aber dennoch handelt es sich aktuell bei den digitalen Währungen um einen echten Boom an den Finanzmärkten. Von der bekanntesten Kryptowährung haben sicherlich auch Sie schon einmal gehört, nämlich vom Bitcoin. Dessen Erfolgsstory führt derzeit dazu, dass sich immer mehr Kunden für eine Spekulation mit Kryptowährungen entscheiden.


Waren Kryptowährungen anfangs ausschließlich zum unbaren Zahlungsverkehr geeignet, können Sie mittlerweile in ausgewählten Geschäften oder auch in einigen Onlineshops mit Kryptowährungen einkaufen. Sie zahlen dann meistens mit dem Bitcoin, direkt oder auch vom Kryptowährungskonto mit gewöhnlichen Kreditkarten. Insgesamt betrachtet haben Kryptowährungen aber nach wie vor einen Anteil von unter einem Prozent am gesamten Zahlungsverkehrsvolumen. Aus diesem Grund gilt die Aufmerksamkeit insbesondere der Spekulationsmöglichkeit, denn viele Anleger haben in der Vergangenheit beobachtet, welche hohen Gewinne man mit dem Handel von Kryptowährungen durchaus machen konnte.


Mittlerweile gibt es mehrere sogenannter Cryptocoin Börsen, an welchen der Handel möglich ist, wie zum Beispiel:

• Bittrex

• Bitcoin.de

• Kraken.com


Diese Börsen funktionieren vom Prinzip her wie Wertpapierbörsen, denn Sie können dort einzelne Kryptowährungen kaufen und verkaufen. Zusätzlich benötigen Sie allerdings noch eine sogenannte Wallet.


Eine Wallet ist eine elektronische Geldbörse, auf der die Coin-Bestände verbucht werden. Genau genommen befinden sich dort allerdings nicht die Kryptowährungen im Bestand, sondern die zugehörigen Transaktionen, mittels derer Sie nachweisen können, dass Sie beispielsweise zwei Bitcoins erworben haben.


Was die Wallet als solche angeht, so existiert diese mittlerweile in mehreren Varianten. Je nachdem, ob die elektronische Geldbörse online oder offline vorhanden ist, unterscheidet man heutzutage die folgenden Arten von Wallets:


• Online Wallet

• Paper Wallet

• Ledger


Die Online Wallet ist in punkto Sicherheit definitiv am risikoreichsten, was unter anderem in der Vergangenheit dadurch mehrmals bestätigt wurde, dass es zu Hackerangriffen und dem Diebstahl von Coins kam. Der große Nachteil besteht beim Online Wallet darin, dass die Daten eben online – wenn auch verschlüsselt – verfügbar sind, so dass Hacker über die entsprechenden Systeme mitunter Zugriff erhalten können. Aus diesem Grund empfehlen die meisten Experten heutzutage eine sogenannte Offline Wallet. Der Vorteil ist hier, dass die benötigten Daten eben nicht online gespeichert werden, sondern offline. Dazu gibt es insbesondere zwei Methoden, nämlich zum einen die Paper Wallet und zum anderen einen Ledger. Die Paper Wallet ist im Prinzip nichts anderes als ein Ausdruck Ihres öffentlichen und privaten Schlüssels, mit dem Sie Zugriff auf die Wallet erhalten. Der Ledger hingegen ist mit einem USB-Stick vergleichbar, der speziell für die Verwaltung und Verwahrung von Cryptocoins geeignet ist. Es handelt sich dabei demnach um ein externes Speichermedium, so dass auch hier eine deutlich höhere Sicherheit als bei einer Online Wallet gewährleistet ist. Dieser Ledger gehört dann in ein sicheres Schließfach.


Während es vor rund acht Jahren nur eine einzige Kryptowährung gab, nämlich den Bitcoin, hat sich die Anzahl der handelbaren digitalen Währungen inzwischen auf über eintausend unterschiedliche Cryptocoins erhöht. Insbesondere in den vergangenen zwei Jahren kamen nahezu wöchentlich neue Coins auf den Markt, was natürlich insbesondere damit zusammenhängt, dass der Bitcoin drastische Preissteigerungen erlebt hat. Daher möchten jetzt möglichst viele Marktteilnehmer von diesem Boom profitieren, ihre eigenen Coins entwerfen und am Markt platzieren, so dass auch damit im optimalen Fall viel Geld zu verdienen ist.


Die meisten Kryptowährungen sind allerdings allenfalls Insidern bekannt und werden auf den meisten bekannten Cryptocoin Börsen auch nicht zum Handel angeboten. Ohnehin ist es bei vielen Börsen so, dass diese nur einen Teil der führenden Kryptowährungen zum Handel anbieten. Grundsätzlich wird Anfängern beim Handel mit Kryptowährungen empfohlen, sich zunächst auf die bekannten und zumindest in Grenzen stabilen Kryptowährungen zu konzentrieren, auch wenn von einer echten Stabilität aufgrund der hohen Volatilität der Preise natürlich nicht gesprochen werden kann. Aktuell sind es die folgenden Cryptocoins, die zu den führenden und bekanntesten digitalen Währungen mit der größten Marktkapitalisierung gehören:


• Bitcoin

• Ethereum

• Litecoin

• Ripple


Kryptowährungen sind aktuell in aller Munde, was insbesondere an den hohen vergangenen Gewinnen des Bitcoins liegt. Zwar waren die digitalen Währungen ursprünglich als Alternative zum klassischen Banksystem und im Bereich Zahlungsverkehr gedacht, was auch heute noch ein Ziel ist. Allerdings werden die Cryptocoins bisher zu über 95 Prozent zum Spekulieren genutzt, um möglichst von weiteren Preissteigerungen zu profitieren. Bevor Sie erstmals mit Bitcoins oder einer anderen Kryptowährung handeln, sollten Sie auf jeden Fall möglichst viele Informationen einholen und sich mit dem Handel auseinandersetzten. Nach unserer Auffassung gehören die Coins in ein Portfolio genau wie Gold oder andere Wertanlagen unter anderem auch deshalb, weil die Blockchaintechnologie, die hinter den Kryptowährungen steht, nach unserer Auffassung ein erhebliches Wachtumspotential aufweist.


Lesen Sie hierzu auch unseren Blogbeitrag: In Kryptowährungen investieren, digitale Währungen kaufen und im eigenen Schließfach sicher verwahren. Blogbeitrag https://bit.ly/2TN2jJm


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Conclusio

Es gibt nicht die eine Wertanlage oder das eine Rezept zur Aufbesserung der Altersversorgung. Richtig ist und bleibt der Lehrsatz: „Risiken und Chancen verteilen, nicht alles auf eine Karte setzen.“ Was auch immer Sie in Ihrem Schließfach lagern und womit sie sich auch immer eine Wertanlage schaffen, sollten Sie vor allem eins beachten: Investieren Sie nur in Dinge, über die Sie mindestens die Grundzüge der jeweiligen Märkte verstanden haben. Investieren Sie nur Geld, das sie nicht dringend benötigen.


STAHLRAUM GmbH

Dorstener Strasse 306

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