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Auswirkungen der Coronakrise - Unsicherheit, Angst, Vorsorge und fortschreitende Digitalisierung.

Die Erkenntnis aus dieser weltweiten Krise durch das Coronavirus, diesen dramatischen Wochen und Monaten, sowie der Zeit danach wird sein, dass wir unsicherer geworden sind. Wir bekommen zum ersten Mal einen Eindruck davon, was es bedeutet, massiv in unserer Freiheit eingeschränkt zu sein. Für viele Menschen geht es um ihre Existenz. Zahlreiche freiberuflich tätige Menschen und Unternehmer verlieren in dieser Zeit die Grundlage ihres Geschäftes. Einige können von Rücklagen zehren, aber die Mehrheit der Freiberufler und jungen Unternehmer benötigen jeden Umsatz-Euro, um nicht in die Zahlungsunfähigkeit oder Insolvenz abzurutschen. Als Kinder einer Unternehmerfamile haben wir gelernt, dass nicht jeden Monat automatisch das Gehalt aufs Konto kommt und für schlechte Zeiten immer etwas zurück gelegt werden muss. Für sehr viele Menschen wird in diesen Tagen die Angst vor der existentiellen Krise zur Realität.


Die Coronapandemie hat weitreichende langfristige Auswirkungen auf unser Leben, Arbeiten und Wirtschaften. In dem Ausmaß und der Ausbreitungsgeschwindigkeit von Covid-19 zeigt sich die Verwundbarkeit der globalisierten Welt. Lieferketten brechen zusammen. Produktionen stehen still. Ganze Branchen wie die Luftfahrt oder die Tourismusindustrie stehen vor gravierenden Einschnitten. Die massiven Kurseinbrüche an den Aktienmärkten spiegeln die Panik und Verunsicherung der Menschen wider. Schon während der Niedriegzinspolitik der vergangen Jahre haben wir uns gefragt, wie wir uns absichern und Vorsorge treffen sollen. Was sollen wir tun, wenn der Staat sich schon nicht mehr verschuldet und die Zinsen niedrig hält? Wenn Regierungen nicht an die eigene Leistungsfähigkeit ihres Landes glauben, warum sollten wir das tun? Die beschlossen Maßnahmen unserer Regierung zur finanziellen Unterstützung der Wirtschaft werden nicht verhindern, dass Menschen noch vorsichtiger investieren werden und mehr an sich und ihre Familien denken.


Die Unsicherheit wird lange nach der Coronakrise nachwirken und führt automatisch zu mehr Vorsorge gegen die Angst. Die Absicherung vor schlechten Zeiten, das Sparen wird wieder in den Vordergrund rücken! Wir werden unser Geld mehr zusammen halten, anstatt jeden nicht unbedingt für das tägliche Leben benötigte Euro in Reisen, Autos, Restaurantbesuche oder Luxusgüter ausgeben! Ich bin mir sicher wir werden unser Geld mehr zusammen halten. Aber wie sieht Vorsorge für schlechte Zeiten nach der Krise, wenn die größten Schäden behoben sind, aus? In welche Bereiche sollten wir investierten? Zeigt uns diese Krise schon mögliche Bereiche auf, die sich als Folge aus ihr entwickeln werden?


Wenn wir künftig die Art zu leben und zu reisen noch stärker überdenken, wird auch das Thema Digitalisierung und, damit weg von traditionellem Arbeiten hin zu neuen Wegen und Produktionszyklen, durch die Coronapandemie einen weiteren Schub erfahren. Bildschirmarbeit, Home-Office, Videokonferenzen sind Bereiche, die in Zukunft noch stärker wachsen dürften. Dazu zählt auch die gesamte Infrastruktur, also schnelles Internet, schnellere und bessere mobile Netze, Cloud-Business und so weiter. In den Unternehmen sollte es jetzt angekommen sein, dass man auf Geschäftsreisen verzichten kann. Auch im Marketing werden sich Aktivitäten verschieben, weg von den Präsenzmessen hin zu modernen Inbound- Marketingmaßnahmen. Im Entertainment-Bereich geht es weiter weg vom Kinogang, hin zum Heimkino. Das ist alles nicht neu, durch die Digitalisierung gab es diese Trends schon. Wir denken, Corona wird diese Trends verstärken und insgesamt die Digitalisierung nochmal beschleunigen. Langfristige Investitionen werden sicher in der fortschreitenden Digitalisierung liegen.


Diese Krise wird aber auch zur Folge haben, flüssig bleiben zu wollen und genügend Liquidität zu besitzen, um einige Monate genug für das Nötigste verfügbar zu haben. Was nützen die besten Aktien, mit langfristigem Potential, wenn die Kurse einbrechen und ich mit Verlusten verkaufen muss? Neben langfristigen Investitionen nach der Krise stellt sich nach wie vor die Frage: Was gehört in den Sparstrumpf? Bargeld? Gold? Münzen, Kryptowährungen?


Wir werden im nächsten Blogbeitrag das Thema Kryptowährungen als Alternative zum Gold oder als langfristige Investition in die fortschreitende Digitalisierung auf Basis der Blockchaintechnologie weiter vertiefen und erklären wie man Kryptowährungen erwerben, handeln und beispielsweise in einem Schließfach bei STAHLRAUM verwahren kann.


Vielmehr als diese Gedanken in diesen Zeiten ist unsere Hoffnung, dass den Menschen in dieser Zeit wieder bewusster wird, wie wertvoll unsere Freiheit in Europa ist und wie wichtig es ist, uns diese zu erhalten. Aber die Unsicherheit bleibt.


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